Aktuelles

Ausflüge

Kirschblüte im Schlossgarten


Am April fand für einige unserer Bewohner ein Halbtages Ausflug in den Schwetzinger Schlossgarten statt. Gegen 13.00 Uhr setzte sich der hauseigene Bus mit den Bewohnern und drei Betreuungskräften, Richtung Schwetzingen, in Bewegung. Auch der Wettergott meinte es gut mit den Ausflüglern und bescherte Sonnenschein und milde 22 Grad. Dort angekommen wurde zuerst der erst vor wenigen Tagen neu eröffnete Schlosshof besichtigt, bevor dann der Eintritt durch den Torbogen am zurzeit renovierten Schloss erfolgte. Dann war die gesamte Blütenpracht zu sehen , alle Bewohner  waren begeistert von den reichlichen Blüten und wunderschön gestalteten Rabatten. Die vielen Bänke am Wegesrand luden immer wieder zum Verweilen und Bestaunen ein, so dass aus dem gemütlichen Spaziergang ein richtig langer Marsch wurde. Von der Orangerie bis zum Weiher, an dem eine längere Rast eingelegt wurde, zurück entlang des "Kanonenwegs" und dann zur Kirschblüte, die schon am Verblühen war, was der Schönheit  jedoch keinen Abbruch tat. Nach einer letzten Rast am Zirkelsaal wurde der Heimweg angetreten. Ein "Abstecher " über den Schlossplatz durfte natürlich nicht fehlen . Einige Bewohner nutzten die Gelegenheiten sich mit frischen Erdbeeren einzudecken, sowie die tagesfrischen Spargel zu begutachten. Alles in Allem war es ein schöner Nachmittag für alle Bewohner  und Mitarbeiter, der nach Wiederholung ruft !

Ausflug in den Heidelberger Zoo


Wir haben einen Ausflug in den Heidelberger Zoo unternommen. Schon um viertel nach Zehn waren wir an Ort und Stelle. Nach dem wir uns orientiert hatten, kamen wir pünktlich zur Robbenfütterung. Begeistert verfolgten wir die Show.
Die Tiere hörten auf ihren Namen, machten auf Ansage Kunststückchen und verdienten sich somit ihr Futter. Weiter ging es zu den Löwen-  und Tigergehegen. Die Herrschaften tigerten durch den Käfig  beziehungsweise lagen in der Sonne und schliefen. Viel lebhafter erwiesen sich die Stinktiere, die sich ein Ballspiel lieferten, oder die Erdmännchen die gerade Futter bekamen. Die Nahrung bestand aus einem Mix aus Obst und Gemüse sowie Eintagesküken. Große Begeisterung rief die Elefanten WG hervor.  Wir konnten uns gar nicht satt sehen, und den riesigen Tieren beim Baden zuschauen. Bewundert wurden auch Dromedare, Zebras mit Nachwuchs, umher laufende Hühner sowie der Ziegen-Streichelzoo. Zuletzt besuchten wir noch das Affenhaus. Wir bestaunten das schöne Fell das die Tiere aufwiesen. Sehr gerne hätten ein paar Damen eine Bürste genommen und die Tiere frisiert. Mit nach Hause  genommen werden sollten: Der kleinste Elefant, 4 Hühner, ein schwarzes Lämmchen, das Dromedar und ein Esel, sowie die Gruppe der Flamingos, welche sich im Garten auch wohl fühlen könnten. Sehr wichtig war in der Mittagspause das Essen, hungrig widmeten wir uns dem Wurstsalat und den Brötchen, die die Küche für uns eingepackt hatte. Beim Nachtisch, unseren Bananen, waren wir uns einig, dass diese auch den Affen schmecken könnten. Aber unser Appetit war dann doch der Größere. Müde und glücklich waren wir um 15.00 Uhr wieder zu Hause.

Regelmäßig bricht das Tanzfieber aus...


Alle vier bis sechs Wochen besuchen zwei Betreuungskräfte des B+O Seniorenzentrums Brühl mit einer Kleingruppe das Tanzcafé für demente und nichtdemente Menschen der Tanzschule Feil in Hockenheim.
Ein Alleinunterhalter sorgt dort mit seinem Keyboard mit Schlagern von den 50er bis zu den 80ger Jahren für erstklassige Tanzmusik, so dass es niemanden mehr auf den Plätzen hält. In ausgelassener Stimmung werden Paartänze, wie Walzer und Foxtrott, aber auch mal ein flotter Boogie, sowie Tänze, die von der ganzen Gruppe absolviert werden, getanzt.
Mit Begeisterung und einer spürbaren Leichtigkeit bewegen sich die Teilnehmer über das Parkett.
Auch für das leibliche Wohl wird immer bestens gesorgt. Mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen kommen die Tänzer dann wieder zu Kräften, um die nächste Tanzrunde durchtanzen zu können.
Der Besuch des Tanzcafés ist zu einem festen und sehr beleibten Bestandteil unseres Ausflugrepertoires  geworden.

Angestrebt werden neben der Förderung der Bewegung auch die Entstigmatisierung der Demenz und die
Integration der Betroffenen. Die Musik soll dazu beitragen, sich wieder an die vor etlichen Jahren erlernten
Bewegungen zu erinnern. Vorausgesetzt wird eine gewisse Mobilität, die es ermöglicht, sich im Stehen zur
Musik zu bewegen. Die Notwendigkeit eines Rollators steht einer Teilnahme dabei nicht unbedingt im
Wege. Neben Menschen mit einer Demenz, die zu Hause und in Einrichtungen betreut werden, sind auch
Senioren ohne Demenz ebenso wie Angehörige von Demenzkranken herzlich eingeladen.
Das Angebot soll auch zukünftig bewusst in den Räumen der Tanzschule stattfinden, um den Charakter des Ausgehens zu stärken.
In den Tanzpausen wird Kuchen und Kaffee angeboten, so dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz
kommt. Der Eintritt beträgt inklusive Kaffee und Kuchen 7 Euro pro Person.    



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